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Sue Manfield

Dancers are better DJs

Wie ich zu meinem Slogan kam? Ganz einfach – aus langer Tanzerfahrung in vielen Clubs, Festivals und auf privaten Partys. Für den Tanz schlägt mein Herz. Früher als Standardtänzerin in einem Tanzclub in Zürich, heute als Freestylerin mit wöchentlichem Tanztraining. Musik liefert den Tanzenden Futter und Inspiration. Aus dem Bauch heraus werden Elemente aus dem Song aufgenommen und in Bewegungen ausgedrückt. Ohne Choreografie und ohne bewusste Steuerung durch den Kopf. Jeder Move existiert nur in dem Moment, in dem er ausgedrückt wird. Der DJ muss mich in den Flow bringen, mir genug Futter liefern, damit mein Bauch zu improvisieren beginnt. Aber was füttert mich? Da wäre zum einen ein guter Grundgroove. Damit ist es aber nicht getan. Zum Groove muss sich eine Melodie gesellen, die ein bestimmtes Gefühl erzeugt, das man in Bewegungen ausdrücken kann. Zusammen mit allen anderen Elementen eines Songs ergibt sich die Tanzenergie. Nach diesem Kriterium spiele ich meine Musik. Nur wer gerne tanzt, kann die Tanzenergie eines Tracks gut beurteilen. Gute DJs managen die Tanzenergie über Stunden in einer S-Kurve. Leider habe ich letztes Wochenende wieder erlebt, was es heisst, wenn ein DJ seine Songs wild aneinander reiht: Song super – alles tanzt wie wild – nächster Song zu wenig Tanzenergie – alles steht still – nächster Song zu wenig Tanzenergie – die Leute gehen weg von der Tanzfläche – nächster Song maximale Tanzenergie – nur wenige sind wieder auf der Tanzfläche – und so ging es den ganzen Abend weiter. Up und Down in kürzesten Abständen. Dieser Abend hat mir gezeigt, dass das Tanzpublikum vom DJ Verlässlichkeit erwartet. Verlässlichkeit in Bezug auf einen nächsten passenden, guten Song.

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Sue Manfield

Wenn Du es nicht tanzen kannst...
Lass es sein!

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