Gänsehaut
Ich bekomme Gänsehaut von Musik. Echt wahr. Mehrmals pro Monat. Beispielsweise wenn ich im Club tanze. Oder hinter den Decks, wenn ich zu Hause neue Mixe ausprobiere. Seltener wenn ich live auflege. Dann bin ich wohl zu konzentriert.
Gänsehaut bekomme ich nur, wenn die Musik richtig laut ist. Wenn das Lied mir durch und durch geht, mich der Soundteppich umfängt und ich mich im Groove verliere. Es ist immer ein Gefühl des jeweiligen Moments. Ich kann das Lied später wieder hören und nichts passiert. Eine Ausnahme gibt es jedoch: „Unforgivable Exposure“ von Gareth Emery vs. Armin Van Buuren.
Hier stellt sich die Gänsehaut ziemlich verlässlich bei hoher Lautstärke ein. Leider gibt es diesen Mash-Up von CT nur auf Soundcloud. Zu finden übrigens in meiner Soundcloud-Playlist „3 Uptempo House Music“.
Was Gänsehaut hervorruft ist bis heute – laut Wikipedia – nicht abschliessend geklärt. Es ist aber definitiv eine Reaktion des vegetativen Nervensystems auf einen positiven Moment oder ein emotionales Erlebnis. Gänsehaut heisst übrigens auf englisch „Goose bumps“. Süss nicht?
